Zweitägiges wissenschaftliches Programm in Schweden

Zweitägiges wissenschaftsliches Programm im Schweden

Ende Juni 2009 veranstaltete Astra Tech am Stammsitz im schwedischen Mölndal ein zweitägiges wissenschaftliches Programm. Mehr als 100 Implantologen und Zahntechniker aus Deutschland waren der Einladung gefolgt, die den Teilnehmern viele Einblicke in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei Astra Tech ermöglichte – und das einmalige Erlebnis des Midsommers in Schweden.

Peter Selley, CEO Astra Tech AB

Nach der Begrüßung durch Dr. Jörg Nosek, Geschäftsführer Astra Tech GmbH, und Dr. Karsten Wagner, Direktor Dental, sprachen Peter Selley, CEO Astra Tech AB, und Björn Delin, Direktor Dental, über die mittlerweile fast 25-jährige Geschichte von Astra Tech und die Forschungsarbeit, die hinter der Entwicklung des Astra Tech BioManagement Complex steht. Peter Selley erläuterte den interessierten Zuhörern, wie Astra Tech mit der Planungs- und OP-Software Facilitate™ und den individuell hergestellten CAD/CAM-Abutments von Atlantis™ für mittlerweile alle Bereiche der Implantologie ein „digitales Angebot“ bereithält.

Participants

Prof. Dr. Dr. Stefan Haßfeld, Direktor der Klinik für MKG-Chirurgie an der Universität Dortmund, und Dr. Sabine Söhngen von Astra Tech stellten „PEERS“ vor. Dieses internationale, von Astra Tech gegründete Netzwerk verfolgt ein wichtiges Ziel: Es soll als „Plattform für den Austausch von Erfahrungen, Fortbildung, Forschung und Wissenschaft“ die Kommunikation innerhalb der implantologischen Fachwelt unterstützen und junge Wissenschaftler mit einer Reihe von Förderpreisen motivieren. Diese Idee, während der Veranstaltung förmlich als „PEERS Spirit“ spürbar, stieß bei allen Teilnehmern auf großen Zuspruch.

Die Zahntechnikermeister Guido Haag und José de San José González demonstrierten den Teilnehmern, welche Anforderungen heute an moderne CAD/CAM-Abutments gestellt werden. Dr. Dr. Rainer Buch und Dr. Helmut Steveling sprachen im Anschluss über die Kriterien einer Knochenaugmentation und die möglichen Alternativen mit kurzen und schmalen Implantaten. Nach der Vorstellung des „Training and Education Center“ mit Live-OP und Videoübertragung konnten die Teilnehmer am Nachmittag die Produktionsstätten für die patientenindividuellen CAD/CAM-Abutments von Atlantis™ besichtigen.

Dr. Andreas Thor

Am zweiten Tag stellte Dr. Andreas Thor ein neues Verfahren zum Sinuslift vor, bei dem vollständig auf Knochenersatzmaterialien verzichtet werden kann. Anna-Karin Lundgren, wissenschaftliche Leiterin bei Astra Tech in Schweden, betonte in ihrem Vortrag die große Zahl der Studien, mit denen das Astra Tech Implantat-System seit rund 25 Jahren bestens dokumentiert ist. Den Abschluss des wissenschaftlichen Programms bildete Professor Tomas Albrektsson, der mit vielen Bildern zu den biologischen und biochemischen Fragestellungen einen tiefen Einblick in die Entwicklungsgeschichte des Astra Tech Implantat-Systems gab.

Die Veranstaltung in Schweden war eine von fast 1.500 Fortbildungsveranstaltungen, die Astra Tech Dental jedes Jahr in rund 35 Ländern durchführt. Für viele Teilnehmer war sie allerdings einer der Höhepunkte des Jahres, was sich in viel Lob für das wissenschaftliche Programm und die perfekte Organisation ausdrückte. Oder wie es ein Implantologe aus Frankfurt kurz und knapp in seinem Beurteilungsbogen formulierte: „Präzision, Faszination, Inspiration.“